Schadensereignis am Standort Etzel

Am Sonntag, den 17.11.2013 wurde um 12:36 Uhr von der Leitwarte der IVG eine Ölleckage an einer Feldleitung der Sammelstelle 10 der IVG im Nordfeld der Kavernenanlage Etzel gemeldet. Seitens der Einsatzleitstelle Wittmund wurden die gemäß Alarmplan vorgegebenen Maßnahmen eingeleitet. Seitens der IVG wurden umgehend die betroffenen technischen Systeme abgeschaltet und gesichert. 

Noch am Nachmittag begannen Absaugmaßnahmen in den betroffenen Bereichen durch ein entsprechendes Fachunternehmen. Vertreter der betroffenen Landkreise, Feuerwehrkräfte, THW sowie die Sielacht Bockhorn-Friedeburg waren vor Ort.

Das von der IVG planmäßig informierte Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie erschien vor Ort und übernahm die notwendigen Ermittlungen zur Schadensursache. 

IVG informiert hier die Öffentlichkeit über den Sachstand der Arbeiten und Untersuchungen. Die Meldungen sind chronologisch aufgeführt. Enthalten sind auch Informationen aus den Lagebesprechungen im Jahre 2013 mit den Einsatzkräften am Standort Etzel.

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Friedeburg-Etzel, im Februar 2016

Informationen zu den Entwicklungen in Bezug auf das Schadensereignis am Standort Etzel

  • Letzte Maßnahmen zur Beseitigung einer sehr begrenzten, lokalen Restkontamination in der Schiffsbalje sind abgeschlossen worden. Die Untersuchungsergebnisse zeigten keine Auffälligkeiten
  • Eine abschließende Beweissicherung erfolgt voraussichtlich im April 2016

 

 

Friedeburg-Etzel, im November 2015

Informationen zu den Entwicklungen in Bezug auf das Schadensereignis am Standort Etzel

  • Die Untersuchungen zu lokalen Restkontaminationen in der Schiffsbalje sind abgeschlossen worden. Als Ergebnis der Beweissicherung zeigte sich, dass die Sanierungsmaßnahmen erfolgreich verlaufen sind. Nur eine Stelle wies eine geringe Restbelastung auf. Weitere etwaig erforderliche Maßnahmen werden in Abstimmung mit den Fachbehörden bis Jahresende zum Abschluss gebracht
  • Ebenso ist eine abschließende Fischuntersuchung in den betroffenen Gewässern erfolgt. In der Schiffsbalje lagen die Mineralölkohlenwasserstoffe (MKW)-Gehalte der Fischproben unterhalb der Bestimmungsgrenzen. Dies gilt auch für 8 von 10 Fischproben im Friedeburger Tief, 2 Fischproben wiesen MKW-Gehalte im unauffälligen Bereich auf
  • Die IVG Caverns hat am 09.11.2015 in den Gewässern im Umfeld der Kavernenanlage Etzel eine Fischbesatzaktion für die hiesigen Sportfischer durchgeführt. Vertreter des Landesfischereiverbands Weser-Ems, der Sportfischervereine Altes Amt Friedeburg und Friesische Wehde sowie der Anglergemeinschaft Neustadtgödens brachten die vom Unternehmen gespendeten rund 300 Kilogramm Jungfische der heimischen Schleie fachgerecht in das Gewässer des Friedeburger Tiefs ein

 

 

   

Friedeburg-Etzel, im Juli 2015

Informationen zu den Entwicklungen in Bezug auf das Schadensereignis am Standort Etzel

  • Die Berichterstattung zum Abschluss der gewässerökologischen Untersuchungen im Nachgang des Ölschadens im November 2013 ist erfolgt. Als Ergebnis zeigte sich, dass Schäden am Gewässer nicht nachweisbar sind
  • Am 13.04.2015 sind die Gutachten beim Landkreis Wittmund und am 16.04.2015 beim Landkreis Friesland anlässlich einer Umweltausschusssitzung vorgestellt worden. Am 30.06.2015 wurde das Konzept zum Umgang mit lokalen, sehr geringen Restverunreinigungen in der Schiffsbalje im Umweltausschuss des Landkreises Wittmund vorgestellt
  • Eine abschließende Fischuntersuchung in den betreffenden Gewässern ist im 2. Halbjahr dieses Jahres geplant
  • Eine Fischbesatzaktion der IVG Caverns für die örtlichen Fischereivereine ist für den Herbst 2015 vorgesehen
  • Im Übrigen sind alle begründeten Schadensansprüche im Nachgang des Ölaustritts durch IVG Caverns ausgeglichen worden

 

   

  

Standort Etzel, im April 2015 

Informationen zu den Entwicklungen in Bezug auf das Schadensereignis am Standort Etzel

  • Bei den Maßnahmen im Zusammenhang mit Ölaustritt konnten in 2014 die Beweissicherungsmaßnahmen der gewässerökologischen Untersuchungen abgeschlossen werden. Die daraus resultierende Berichterstattung zur Überprüfung u.a. des Makrozoobenthos (Fische, Kleinstlebewesen) ist an die beteiligten Behörden im Februar 2015 übergeben worden
  • Laut den Gutachten sind weite Teile der betroffenen Gewässer (Wasserpflanzen, Fischfauna, Kleinstlebewesen, Sediment, Ufervegetation, Weidetränken) und das Grundwasser frei von Kohlenwasserstoffen; der Ölaustritt im Nov. 2013 hat offenbar keinerlei nachhaltige Schäden hinterlassen. Allerdings traten in einem begrenzten Abschnitt der Schiffsbalje lokal noch Öl-Partikel im Sediment auf
  • Auf Grundlage der eingegangenen Stellungnahmen der im Verfahren beteiligten Fachbehörden der Landkreise und des Landes fand im April 2015 ein Abstimmungsgespräch zwischen den Behörden, Gutachtern und IVG Caverns statt
  • Ein Gutachterbüro wird nun ein ergänzendes Konzept zum Ausschluss von möglichen Restverschmutzungen auf der Gewässersohle des betreffenden Abschnitts der Schiffsbalje erstellen. Weiter werden noch Fischarten, die nahe der Gewässersohle vorkommen, auf etwaige Kohlenwasserstoff-Belastungen hin zu untersucht. Bei früheren Untersuchungen waren diesbezüglich keine Hinweise auf entsprechende Belastungen festgestellt worden
  • Ziel der Unternehmungen ist die Klarstellung und Absicherung der bisherigen Ergebnisse sowie die Darstellung des zeitlichen Abschlusses möglicher Wirkungen aus dem Ölschadensereignis im November 2013
  • Die Sicherheitsüberprüfung (gem. Störfallverordnung) auf Anordnung des LBEG durch einen unabhängigen Sachverständigen soll bis Ende des 2. Quartals 2015 abgeschlossen werden

 

 

 

Standort Etzel, im März 2014

Informationen zu den Entwicklungen in Bezug auf das Schadensereignis am Standort Etzel

  • Die verschmutzten Uferbereiche wurden bis zum 20.12.2013 in Abstimmung mit den unteren Wasserbehörden der betroffenen Landkreise aufgereinigt
  • Sämtliche Ölsperren konnten aufgrund des Reinigungserfolges im Januar 2014 aus den Gewässern entfernt werden
  • Wiederholt durchgeführte Beprobungen und Analysen des Oberflächen- und Grundwassers durch unabhängige Sachverständige bestätigen, das durch den Ölschaden keine Beeinträchtigung der Wasserqualität eingetreten ist
  • Die Anlieger und Eigentümer an Schiffsbalje und Friedeburger Tief wurden von IVG im Februar über die Beseitigung der Ölverschmutzungen an den betroffenen Gewässern informiert

 

  

 

 

Standort Etzel, im Februar 2014 

Informationen zu den Entwicklungen in Bezug auf das Schadensereignis am Standort Etzel

  • Die Schadenskostenerstattung ist in vollem Gange. IVG und der Versicherer sind daran interessiert, berechtigte Ansprüche möglichst zeitnah zu erstatten. Dazu steht ein Team von IVG-Mitarbeitern kontinuierlich mit dem Versicherer in Kontakt
  • IVG-Klage gegen LBEG-Anordnung ist weiter anhängig. Ziel der Klage ist es, die Rechtsverbindlichkeit der Anordnung in ihrer derzeitigen Form zu vermeiden. Unabhängig davon kooperiert IVG nach wie vor umfassend mit dem Ministerium, dem LBEG und den anderen beteiligten Stellen und hat technische sowie organisatorische Maßnahmen zur Vermeidung gleichartiger Vorfälle bereits umgesetzt. Daher steht IVG Caverns auch laufend in Gesprächen mit den Behörden, insbesondere dem LBEG, über das in Umsetzung befindliche Sicherheitskonzept

 

 

 

Standort Etzel, Freitag, 24.01.2014

Informationen zu den Entwicklungen in Bezug auf das Schadensereignis am Standort Etzel

  • Da das Absperrventil, aus dem der Ölaustritt erfolgte, laut Staatanwaltschaft Aurich keine technischen Mängel aufweist und IVG Fehlbedienung ausschließt, geht IVG von einer vorsätzlichen Öffnung des Ventils durch Dritte aus
  • IVG stellt in den nächsten Tagen diesbezüglich eine Strafanzeige gegen Unbekannt
  • IVG lobt 10.000 Euro Belohnung für sachdienliche Hinweise aus, die zur Ermittlung des oder der Täter führt; mehr dazu erfahren Sie hier [Link auf www.kavernen-informationszentrum-etzel.de]

 

  

Aurich / Standort Etzel, Dienstag, 14.01.2014 

Informationen zu den Entwicklungen in Bezug auf das Schadensereignis am Standort Etzel

  • Staatsanwaltschaft Aurich schließt technischen Fehler am Absperrhahn auf Basis der Ergebnisse des TÜV-Gutachtens als Schadensursache aus
    • Zeugenvernehmung durch Staatsanwaltschaft läuft weiter

 

 

Friedeburger Tief / Standort Etzel, Freitag, 10.01.2014

Informationen zu den Entwicklungen zu den Einsatzabschnitten und Ausblick

  • Säuberungsarbeiten sind abgeschlossen
  • Weitere Gewässerkontrollen werden regelmäßig durch IVG durchgeführt
  • Das weitere Vorgehen erfolgt in enger Abstimmung mit den Unteren Wasserbehörden

 

 

 

Etzel / Oldenburg, Montag, 30.12.2013

Informationen zu den Entwicklungen in Bezug auf das Schadensereignis am Standort Etzel

IVG Caverns klagt fristgerecht vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg gegen die Anordnung des LBEG, mit dem Ziel, die Rechtsverbindlichkeit der Anordnung  in ihrer derzeitigen Form zu vermeiden. 

Unabhängig davon ist IVG nach wie vor zur vollen Kooperation mit dem Ministerium, dem LBEG und den anderen beteiligten Stellen entschlossen und hat technische sowie organisatorische Maßnahmen zur Vermeidung gleichartiger Vorfälle bereits umgesetzt.

Daher steht IVG Caverns auch laufend in Gesprächen mit den Behörden, insbesondere dem LBEG, über das zukünftige Sicherheitskonzept. Die in Rede stehende Anordnung stellt jedoch nach Auffassung des Unternehmens aufgrund des weiten Interpretationsspielraums keine geeignete, rechtsverbindliche Grundlage dar, um ein tragfähiges, technisch einwandfreies und nachhaltiges Sicherheitskonzept zu erstellen und umzusetzen.

 

  

 

Hannover / Etzel, 23.12.2013

Die Pressemitteilung des Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) vom 23.12.2013 zum Thema "Etzel: LBEG bestätigt erste Untersuchungsergebnisse. Keine Beeinträchtigung von Wasser und Boden" können Sie hier einsehen [Weiterleitung zur Website des LBEG / Rubrik Pressemitteilung] 

Kurzzusammenfassung:

Wiederholungsmessungen des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) haben jetzt die ersten Auswertungen der Oberflächengewässer- sowie Grundwasseruntersuchun­gen bestätigt. Demnach ist durch den Ölschaden in Etzel keine Beeinträchtigung des Grund- sowie Trinkwassers mit öltypischen Schadstoffen eingetreten. 

 

 

Standort Etzel, Freitag, 20.12.2013

Informationen zu den Entwicklungen in Bezug auf das Schadensereignis am Standort Etzel

  • IVG legt der Aufsichtsbehörde das Sicherheitskonzept in Bezug auf die Anordnung im Nachgang des Ölschadens termingerecht vor. Darin werden auch bereits umgesetzte technische und organisatorische Maßnahmen genannt

    

 

 

Friedeburger Tief / Standort Etzel, Donnerstag, 19.12.2013 

Informationen zu aktuellen Entwicklungen zu den Einsatzabschnitten am heutigen Tage (19.12.2013) und Ausblick

  • Ad-hoc Sanierungsarbeiten im Bereich Friedeburger Tief abgeschlossen; keine weiteren Baggerarbeiten mehr erforderlich
  • Bereich Schiffsbalje wird morgen abgeschlossen
  • Nahezu 100 Prozent des freien Öls entfernt
  • IVG Bereitstellungsfläche wurde geräumt und gereinigt
  • Beweissicherung erfolgt weiterhin 
  • Ölsperren werden regelmäßig kontrolliert 
  • Weitere Überwachungsmaßnahmen werden in Abstimmung mit zuständigen Behörden im neuen Jahr durchgeführt

 

 

 

Standort Etzel, Montag, 16.12.2013

Informationen zu den Entwicklungen in Bezug auf das Schadensereignis am Standort Etzel

  • Eine Konkretisierung der LBEG-Anordnung im Nachgang des Ölschadens: Erhöhung der Frequenz der Begehungen auf maximal 6 Begehungen täglich für betroffene Betriebsanlagen
  • Sicherheitskonzept zur LBEG-Anordnung ist durch IVG bis zum 20.12.2013 vorzulegen 

 

 

  

Friedeburger Tief / Standort Etzel, Montag, 16.12.2013

Informationen zu aktuellen Entwicklungen zu den Einsatzabschnitten am heutigen Tage (16.12.2013) 

  • Baggerarbeiten konnten heute im Friedeburger Tief wegen des niedrigen Wasserstandes nicht fortgeführt werden; nach Anhebung des Wasserstandes durch Entwässerungsverband werden Arbeiten morgen weitergeführt, ca. 600 Meter sind noch zu reinigen
  • Abschluss der Baggerarbeiten voraussichtlich Mitte der Woche
  • Kontrollroutine der Ölsperren wird aufrechterhalten
  • IVG arbeitet weiterhin eng mit den zuständigen Behörden zusammen

 

 

 

Friedeburger Tief / Standort Etzel, Freitag, 13.12.2013

Informationen zu aktuellen Entwicklungen zu den Einsatzabschnitten am heutigen Tage (13.12.2013) 

  • Entsorgung verschmutzter Böden und Böschungsmaterial von (behördlich genehmigter) Bereitstellungsfläche heute abgeschlossen, weiter anfallendes Material wird direkt zur fachgerechten Entsorgung verbracht
  • Baggerarbeiten im Bereich Friedeburger Tief sind heute fortgesetzt worden, Arbeiten kommen gut voran, Abschluß der dortigen Baggerarbeiten für nächste Woche geplant
  • Im Bereich der Schiffsbalje sollen Arbeiten ebenfalls voraussichtlich nächste Woche abgeschlossen werden
  • Regelmäßige Kontrollen der Ölsperren erfolgen durch IVG
  • Ortstermin mit zuständigen Behörden am Montag

  

 

 

Hannover / Etzel, 11.12.2013

Die Pressemitteilung des Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) vom 11.12.2013 zum Thema "Sammelverteilerplatz in Etzel freigegeben: Sanierung macht Fortschritte" können Sie hier einsehen [Weiterleitung zur Website des LBEG / Rubrik Pressemitteilung

Kurzzusammenfassung:

Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat nach dem Ölunfall in Etzel den Sammelverteilerplatz 10 der IVG Kavernenbetriebsführungsgesellschaft mbH wieder freigeben. Auf dem Platz waren am 17. November 2013 rund 40 m3 Rohöl aus einem Entlüftungsventil ausgelaufen. Nach umfangreichen Reinigungs- und Inspektionsarbeiten konnte der Sammelplatz jetzt über neu verlegte Abflussleitungen wieder an das umliegende Gewässersystem (Friedeburger Tief) angeschlossen werden.

LBEG und NLWKN haben jetzt auch erste Untersuchungsergebnisse zu den Oberflächengewässern für den Raum Etzel vorliegen. Danach sind die Belastungen laut Oberflächengewässerverordnung als gering einzustufen.

 

 

 

Friedeburger Tief / Standort Etzel, Mittwoch, 11.12.2013

Informationen zu aktuellen Entwicklungen zu den Einsatzabschnitten am heutigen Tage (11.12.2013)

  

Großteil der Sanierung abgeschlossen

  • Sammelverteilerplatz 10 freigegeben und wieder an Vorflut angeschlossen
  • Entsorgung verschmutzter Böden und Böschungsmaterial heute angelaufen
  • Sachverständige untersuchen weiter Auswirkungen auf Gewässer, Boden und Landwirtschaft und beraten IVG bei den Sanierungsmaßnahmen
  • LBEG und Fachbehörden überwachen die Arbeiten vor Ort 

An den vom Ölunfall am Standort Etzel betroffenen Fließgewässern treiben die Einsatzkräfte die Sanierung unter der Federführung der Unteren Wasserbehörden der Landkreise Friesland und Wittmund planmäßig und zügig voran.

Der Sammelverteilplatz 10, auf welchem sich der Ölaustritt ereignete, ist nach umfangreichen Reinigungs- und Inspektionsarbeiten wieder freigegeben und an die Vorflut angeschlossen worden. Die betroffenen Gräben wurden aufgereinigt. Vorsorglich wurde ein Bodenabtrag an der östlichen Platzgrenze im Bereich der Austrittstelle vorgenommen. Insgesamt wurden im Bereich des Verteilers etwa 400 Kubikmeter verunreinigter Boden abgetragen. 

Auf Wittmunder Kreisgebiet, im Bereich der Schiffsbalje, konnten die Gewässerreinigungsarbeiten ebenfalls größtenteils abgeschlossen werden. Durch wiederholte Gewässerbegehungen werden ganz vereinzelt noch kleine Verschmutzungen behandelt. Aus Sicherheitsgründen werden die Ölsperren weiter kontrolliert, um letzte Ölschlieren aufzufangen.

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Friesland sind etwa die Hälfte der Uferböschungen am Fließgewässers Friedeburger Tief zwischen den Einsatzpunkten Hohemey und Zeteler Marsch aufgereinigt worden. Dabei kommen derzeit zwei Bagger mit Mähkorb vom Ufer aus zum Einsatz, die die verunreinigten Uferbereiche möglichst schonend abtragen. Das Schnittgut wird über Schwimmpontons auf dem Gewässer an eine eigens eingerichtete Verladerampe gebracht. Von dort aus wird es mit Transportfahrzeugen zur IVG auf die Bereitstellungsfläche verbracht. Bislang fielen durch die Uferreinigungsmaßnahmen etwa 300 Kubikmeter Material an.

Nach wie vor nehmen die IVG-Einsatzkräfte an den Ölsperren bis zur Zeteler Marsch in geringem Umfang ankommende Ölschlieren sowie antreibende Pflanzenreste auf. Die Ölsperren, die im weiteren Verlauf des Friedeburger Tiefs zur Sicherheit gesetzt wurden, werden regelmäßig kontrolliert und zeigen keine Auffälligkeiten.  

Sachverständige, die Auswirkungen des Ölvorfalls auf Gewässer, Boden und Landwirtschaft untersuchen, sind weiterhin mit Untersuchungen und Probenahmen vor Ort tätig. Die ordnungsgemäße Entsorgung des bislang auf eine Bereitstellungsfläche der IVG verbrachten verschmutzten Erdreichs und Schnittguts ist heute angelaufen. Ziel ist es, die Bereitstellungsfläche zügig zu räumen.     

Weiterhin werden die unteren Wasserbehörden der Landkreise die Anordnungen vor Ort treffen. Sie werden dabei beraten und unterstützt durch den Gewässerkundlichen Landesdienst (verantwortet von NLWKN und LBEG). 

Nach Auswertung der ersten Laborergebnisse der Grundwasseruntersuchungen aus der vergangenen Woche, bestätigt sich die Einschätzung des LBEG, dass durch den Ölschaden in Etzel keine Beeinträchtigung des Grundwassers und damit auch des Trinkwassers mit öltypischen Schadstoffen eingetreten ist. Das LBEG beabsichtigt diese Untersuchungen fortzusetzen. Die Sanierungsarbeiten bei den betroffenen Fließgewässern im Landkreis Wittmund und Friesland schreiten zügig und erfolgreich voran, so dass der Abschluss in Laufe der nächsten Woche erwartet wird. In Abhängigkeit von den dabei erzielten Ergebnissen, kann sich ein Bedarf für Nacharbeiten und weitere Untersuchungen ergeben.

Die Sanierungsarbeiten werden weiter planmäßig und in Abstimmung mit den beteiligten Behörden fortgeführt. IVG hält die getroffenen Anordnungen ein. 

Die Kontrolle der vorhandenen Ölsperren wird durch IVG bis auf Weiteres sichergestellt.  

Das LBEG, die Landkreise Wittmund und Friesland sowie der Betreiber informieren kontinuierlich über die Schadenssanierung. 

 

 

 

Friedeburger Tief / Standort Etzel, Dienstag, 10.12.2013

Informationen zu aktuellen Entwicklungen zu den Einsatzabschnitten am heutigen Tage (10.12.2013)

  • Reinigungsarbeiten am Friedeburger Tief wurden weitergeführt
  • Ölsperren zeigen keine Auffälligkeiten
  • Sammelverteilerplatz 10 wurde nach Abschluß der Arbeiten freigegeben worden

 

 

 

Friedeburger Tief / Standort Etzel, Montag, 09.12.2013

Informationen zu aktuellen Entwicklungen zu den Einsatzabschnitten am heutigen Tage (09.12.2013)

  • Aufgrund des hohen Wasserstandes und starkem Wind konnten heute keine Baggerarbeiten im Einsatzabschnitt 3 durchgeführt werden
  • Fortsetzung der Baggerarbeiten mit 2 Baggern für morgigen Dienstag geplant
  • Arbeiten werden planmäßig fortgeführt
  • Regelmäßige Kontrolle der Ölsperren erfolgt durch IVG
  • Reinigungsarbeiten im Bereich Sammelverteilerplatz 10 abgeschlossen

 

  

 

Friedeburger Tief / Standort Etzel, Freitag, 06.12.2013

Informationen zu aktuellen Entwicklungen zu den Einsatzabschnitten am heutigen Tage (06.12.2013)

  • Sperren haben gehalten, Kontrollen der Einsatzabschnitte wurden in der Nacht zum 06.12.13 wieder aufgenommen. Sanierungsarbeiten werden in Abstimmung mit den zuständigen Behörden nach dem Wochenende ab 09.12.2013 fortgesetzt. Sonstige Ablaufroutinen werden fortgeführt.

 

 

 

Friedeburger Tief / Standort Etzel, Donnerstag, 05.12.2013

Informationen zu aktuellen Entwicklungen zu den Einsatzabschnitten am heutigen Tage (05.12.2013)

  • Aufgrund der Wetterlage wurden die Sanierungsarbeiten in Rücksprache mit der Unteren Wasserbehörde im Laufe des Tages eingestellt. Die Sanierungsarbeiten werden bei besserer Witterung umgehend fortgesetzt. 

 

 

 

Friedeburger Tief / Standort Etzel, Dienstag, 03.12.2013

Informationen zu aktuellen Entwicklungen zu den Einsatzabschnitten am heutigen Tage (03.12.2013)

  • Aktuell sind etwa 50 % der verschmutzten Uferböschung abgetragen
  • Mittlerweile sind 8 Pontons im Betrieb, so dass auch der 2.  Bagger im Volllastbetrieb eingesetzt werden kann
  • Die Anordnung zur Beauftragung eines Gewässerökologen ist seitens des Landkreises Wittmund stellvertretend für beide Landkreise an die IVG ergangen
  • Die nötigen Vorkehrungen hinsichtlich der anstehenden Sturmlage sind getroffen worden

  

 

 

Friedeburger Tief / Standort Etzel, Montag, 02.12.2013

Informationen zu aktuellen Entwicklungen zu den Einsatzabschnitten am heutigen Tage (02.12.2013)

  • Nach dem am letzten Dienstag begonnenen Einsatz eines Baggers für die Sanierung der Uferböschung am Friedeburger Tief sind die Erfolge dieser Methode deutlich sichtbar, schnellstmöglich wird deshalb ein zweiter Bagger an diesem Abschnitt eingesetzt, um die Sanierung weiter zügig voranzutreiben. Die Bagger tragen möglichst schonend die verunreinigten Uferbereiche ab, dabei arbeiten sie mittlerweile vom Ufer aus. Sie laden das Schnittgut auf einen im Wasser liegenden Ponton, von dort wird es an eine eigens eingerichtete Verladerampe in der Zetelermarsch gebracht und dann entsorgt
  • Nach wie vor nehmen die IVG-Einsatzkräfte an der Ölsperre an der Brücke Zetelermarsch auch ankommende Ölschlieren sowie aufschwemmende und mit Öl belastete Pflanzen und Pflanzenreste auf
  • Die Ölsperren im weiteren Verlauf des Tiefs werden regelmäßig kontrolliert
  • Auf Wittmunder Kreisgebiet dauern die Reinigungsarbeiten an verunreinigten Böschungsbereichen und im Bereich zulaufender Gräben an. Die Sanierungsarbeiten an der Schilffsbalje dauern noch an, weitere Restarbeiten und Messungen sind noch nötig. Die Schiffsbalje wird per Begehung durch IVG kontrolliert
  • Vorsorglich werden auch Saugsperren im Gewässer bleiben. An den übrigen Sperren kommen nur noch leichte Ölschlieren an
  • Bislang sind nach Kenntnis IVG keine weiteren durch Öl verunreinigten Vögel bei der Auffangstation oder den Behörden gemeldet worden
  • Zwischenzeitlich haben sich die Landkreise, die Sielacht Bockhorn-Friedeburg, das Landesbergamt (LBEG) und das Wirtschaftsministerium über das weitere Vorgehen in Bezug auf Betriebsplan und Monitoring abgestimmt: Weiterhin werden die unteren Wasserbehörden der Landkreise die Anordnungen vor Ort treffen, sie werden dabei beraten und unterstützt durch den Gewässerkundlichen Landesdienst (verantwortet von NLWKN und LBEG)
  • Die Baggerarbeiten im Bereich des Friedeburger Tiefs haben in Abstimmung mit der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Frieslands am 30.11. und 01.12. geruht. Die gegenwärtige Gefahrenlage hat dies zugelassen
  • Aktuell sind etwa 2 km der Uferböschung abgetragen. Die Beschaffung von zusätzlichen, geeigneten Pontons ist eingeleitet. Gegenwärtig sind nur 3 Pontons im Betrieb, so dass nur 1 Bagger im Volllastbetrieb eingesetzt werden kann
  • Nach Auswertung der ersten Laborergebnisse der Grundwasseruntersuchungen aus der vergangenen Woche, bestätigt sich die Einschätzung des LBEG, dass durch den Ölschaden in Etzel bisher keine Beeinträchtigung des Grundwassers und damit auch des Trinkwassers mit öltypischen Schadstoffen eingetreten ist. Das LBEG beabsichtigt diese Untersuchungen fortzusetzen
  • Die Sanierungsarbeiten bei den betroffenen Fließgewässern im Landkreis Wittmund und Friesland schreiten schnell voran, bislang wird von ca. 2 Wochen für die Sanierungsarbeiten ausgegangen. Falls sich nach einer Erstinspektion der sanierten Bereiche der Bedarf für Nacharbeiten zeigt, können die Sanierungsarbeiten noch weitere Zeit in Anspruch nehmen
  • Sanierungsarbeiten werden planmäßig und in Abstimmung mit den beteiligten Behörden fortgeführt. IVG hält die getroffenen Anordnungen ein. Laut IVG sind zur konkreten Schadenshöhe derzeit noch keine Angaben möglich

 

 

Hannover/Etzel, 02.12.2013

Die Pressemitteilung des Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) vom 02.12.2013 zum Thema "LBEG-Untersuchungen in Etzel: Erste Auswertung: Keine Beeinträchtigung des Grund- und Trinkwassers" können Sie hier einsehen [Weiterleitung zur Website des LBEG / Rubrik Pressemitteilung

Kurzzusammenfassung:

Nach ersten Auswertungen der Laborergebnisse der Grundwasseruntersuchungen bestätigt sich die Einschätzung des LBEG, dass durch den Ölschaden in Etzel keine Beeinträchtigung des Grundwassers und des Trinkwassers mit öltypischen Schadstoffen eingetreten ist. Das LBEG setzt diese Untersuchungen fort.

Zudem hat das LBEG sämtliche Verteilerplätze und Kavernenköpfe der IVG Caverns in Etzel befahren und überprüft. Ein besonderer Schwerpunkt war die Kontrolle der Blanketölleitungen. Der Verschluss der Entlüftungsleitungen mit Blindstopfen ist erfolgt.

  

 

Standort Etzel, Freitag, 29.11.2013

Informationen zu den Entwicklungen in Bezug auf das Schadensereignis am Standort Etzel

  • Erlass einer Anordnung im Nachgang des Ölschadens durch Aufsichtsbehörde LBEG (vorherige Anhörungsfrist 2 Tage), zur technischen Nachrüstung von Betriebsanlagen

 

 

Jever/Wittmund, Donnerstag, 28.11.2013

Die heutige gemeinsame Pressemitteilung der Landkreise Friesland und Wittmund zum Thema "IVG-Ölunfall: Sanierungsarbeiten gehen voran" können Sie hier abrufen [Download Presseinformation Lkr. Friesland/Wittmund]

Kurzzusammenfassung:

An den vom IVG-Ölunfall betroffenen Gewässern treiben die Einsatzkräfte die Sanierung unter Anordnung der Landkreise Friesland und Wittmund zügig voran. Eine Zusammenfassung der letzten Ereignisse.

 

 

Friedeburger Tief / Standort Etzel, Donnerstag, 28.11.2013

Informationen zu aktuellen Entwicklungen zu den Einsatzabschnitten am heutigen Tage

  • IVG nimmt weiter am Friedeburger Tief ankommendes Öl, sowie aufschwemmende und mit Öl belastete Pflanzen und Pflanzenreste auf
  • Die Ölsperren in den Einsatzabschnitten werden per Anfahrroutine kontinuierlich überwacht
  • Die Baggerarbeiten erfolgen erstmals im Volllastbetrieb. Der eingesetzte Bagger wird unterstützt durch 2 Schwimmpontons, die im Wechsel das anfallenden Mähgut abtransportieren. Insgesamt sind bis jetzt ca. 800 m Uferböschung abgetragen
  • Ab Montag wird ein weiterer Bagger mit ebenfalls 2 Schwimmpontons eingesetzt
  • Die gegenwärtige Gefahrenlage lässt es zu, dass die Baggerarbeiten am Samstag und am Sonntag ausgesetzt werden können
  • Seitens der IVG wird ein weiterer Scheibenskimmer im Friedeburger Tief eingesetzt, um das an der Oberfläche treibende gelöste Öl aufzufangen. Insgesamt sind jetzt 2 Geräte im Einsatz
  • Damit die vorhandenen Ölsperren nicht durch Treibgut beschädigt werden, ist eine Ölsperre mit Holz verstärkt worden
  • In Zusammenarbeit mit dem Landkreis Wittmund, dem Veterinäramt und dem Landesfischereiverband Weser-Ems e.V. werden gegenwärtig die Möglichkeiten zum Nachweis von Fischvergiftungen die sich auf die menschliche Gesundheit nach dem Verzehr auswirken können, geprüft
  • Die weitere Ablaufroutine wird aufrecht erhalten, IVG hält die getroffenen Anordnungen ein

 

 

Friedeburger Tief / Standort Etzel, Mittwoch, 27.11.2013  

Informationen zu aktuellen Entwicklungen zu den Einsatzabschnitten am heutigen Tage

  • IVG nimmt weiter am Friedeburger Tief ankommendes Öl sowie aufschwemmende und mit Öl belastete Pflanzen und Pflanzenreste auf
  • Die Ölsperren werden per Anfahrroutine kontinuierlich überwacht
  • Die Baggertests am Dienstag verliefen erfolgreich. Seit dem heutigen Morgen ist der Bagger im Einsatz und hat mit der Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen, also dem gezielten und möglichst schonendem Abtragen der kontaminierten Ufervegetation begonnen. Am Donnerstag wird ein zweiter Bagger eingesetzt
  • Anders als ursprünglich geplant werden die Baggerarbeiten vom Ufer durchgeführt. Der Bagger trägt dabei die Vegetation ab und lädt das Schnittgut auf einen im Wasser liegenden Ponton. Von dort wird das Schnittgut an eine eigens dafür eingerichtete Verladerampe in Höhe der Brücke Zetelermarsch verbracht, dort gelöscht und der Entsorgung zugeführt. Diese Entscheidung beruht auf letztlich auf die im Praxiseinsatz gewonnenen Erkenntnisse
  • Seitens der IVG wird jetzt ergänzend ein Scheibenskimmer im Friedeburger Tief eingesetzt, um das an der Oberfläche treibende gelöste Öl aufzufangen
  • Die weitere Ablaufroutine wird aufrecht erhalten
  • IVG hält die getroffenen Anordnungen ein
  • Die Untere Wasserbehörde stellt die stetige Erreichbarkeit zwischen Dunkelheit und Morgengrauen weiterhin sicher. Danach stellt die UWB eine Anwesenheit vor Ort nach Notwendigkeit sicher

 

 

Friedeburger Tief / Standort Etzel, Dienstag, 26.11.2013 (Stand 16.00 Uhr) 

Informationen zu aktuellen Entwicklungen am Einsatzabschnitt Friedeburger Tief 

Nachfolgend in Abstimmung mit der Einsatzleitung aus der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Friesland zusammen mit IVG der Fortgang der Arbeiten in Kürze:

  • IVG nimmt weiter ankommendes Öl, sowie aufschwemmende und mit Öl belastete Pflanzen und Pflanzenreste auf
  • Die Ölsperren im Abschnitt per Anfahrroutine kontinuierlich überwacht
  • Der Einsatz des Spezialbaggers verläuft vielversprechend. Erste Tests zeigen ein positives Ergebnis. Die Arbeiten können am Mittwoch beginnen, die erforderliche Infrastruktur ist eingerichtet 
  • Die weitere Ablaufroutine wird aufrecht erhalten, IVG hält die getroffenen Anordnungen ein
  • Die Untere Wasserbehörde stellt die stetige Erreichbarkeit zwischen Dunkelheit und Morgengrauen, weiterhin sicher. Danach stellt die Untere Wasserbehörde eine Anwesenheit vor Ort nach Notwendigkeit sicher
  • IVG Schätzungen zufolge sind Stand heute etwa 60 Mitarbeiter (Dienstleister inkl. IVG-Mitarbeiter) im Dauereinsatz mit den Arbeiten vor Ort beschäftigt. Viele der Dienstleister stammen aus der Region. 

Mitteilung IVG: Ein Motorboot Marke „Seatec“, das zur Überwachung und Befahrung der Fließgewässer eingesetzt wurde, wurde von unbekannter Seite entwendet. Der Ausfall konnte durch IVG kompensiert werden, Strafanzeige gegen unbekannt wird gestellt.

  

 

 

 

Friedeburger Tief / Standort Etzel, Montag, 25.11.2013 (Stand 16.00 Uhr) 

Informationen aus der 13:00 Uhr-Lagebesprechung am Einsatzabschnitt Friedeburger Tief

Nachfolgend in Abstimmung mit der Einsatzleitung vor Ort Informationen aus der gemeinsamen Lagebesprechung der Einsatzkräfte am Einsatzabschnitt Friedeburger Tief bestehend aus der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Friesland zusammen mit IVG um 13.00 Uhr zur Schadenssituation am Standort Etzel und der betroffenen Fließgewässer in Kürze:

  • Gemeinsame Befahrung der Fließgewässer durch Landkreis Friesland, Sielacht Bockhorn-Friedeburg und IVG erfolgt
  • IVG beauftragt bis 27.11.2013 einen landwirtschaftlichen Sachverständigen, der gutachterlich die entstandenen Flurschäden dokumentiert und bewertet
  • Auf Anweisung der Unteren Wasserbehörde des Landkreis Friesland sind die Messroutinen für Boden und wasserchemische Untersuchungen montags, mittwochs und freitags durch Sachverständige durchzuführen
  • Das heute im Friedeburger tief getestete Mähboot hat sich leider als nicht tauglich an der Einsatzstelle erwiesen, weil es zuviel Tiefgang erfordert. Stattdessen wird jetzt ein Bagger auf Pontons eingesetzt werden
  • Weiter 24 Stunden-Überwachung der Ölsperren und Einsatzabschnitte durch IVG
  • Durchführung der sonstigen Bekämpfungsroutinen vor Ort (Abskimmen, absaugen per Tankwagen usw.) 
  • Einseitige Straßensperrung L815 erfolgt weiterhin, Neubewertung morgen
  • Für die Sanierung der Ufervegetation ist das Gerät und Material bereits vor Ort
  • Auf Wittmunder Kreisgebiet sind die Reinigungsarbeiten ebenfalls am Wochenende fortgesetzt worden. Die Ölverunreinigungen auf der Schiffsbalje reduzieren sich weiter, es sind noch einzelne Schlieren erkennbar
  • Die Reinigungsarbeiten der verbindenden Gräben zwischen dem Ort des Ölunfalls auf dem IVG-Gelände und der Schiffsbalje sind nahezu abgeschlossen, die Gräben sind komplett ausgebaggert. Abzuwarten bleibt, ob aus den Böschungen noch Öl austritt
  • An der Uferböschung der Schiffsbalje sind die mit Öl verunreinigten Pflanzen durch IVG-Dienstleister zum Teil schon beseitigt, die Reinigung wird heute und in den nächsten Tagen fortgesetzt
  • Bei weiterhin guter Witterung könnten die Reinigungsarbeiten auf dem Gebiet des Landkreises Wittmund wahrscheinlich bis zum Wochenende abgeschlossen sein, wenn die Untersuchungen der kontinuierlich genommenen Proben nicht weitere Arbeiten notwendig macht
  • Gestern war eine mutmaßliche Ölverunreinigung in Etzel außerhalb des Einzugsgebietes der Schiffsbalje gemeldet worden - hierbei hat sich aber herausgestellt, dass es sich nicht um Öl handelte

 

 

 

Jever/Wittmund, Montag, 25.11.2013

Die heutige gemeinsame Pressemitteilung der Landkreise Friesland und Wittmund zum Thema "IVG-Ölunfall: Sanierung hat begonnen" können Sie hier abrufen [Download Presseinformation Lkr. Friesland/Wittmund]

Kurzzusammenfassung:

Nachdem am Wochenende die Einsatzkräfte auch am Friedeburger Tief ihre Sofortmaßnahmen zur Gefahrenabwehr beenden konnten, hat jetzt unter Federführung der unteren Wasserbehörden die Sanierung begonnen.

Nachtrag des Landkreises Friesland zu den Arbeiten am Einsatzabschnitt am Friedeburger Tief: Das heute dort getestete Mähboot hat sich leider als nicht tauglich an der Einsatzstelle erwiesen, weil es zuviel Tiefgang erfordert. Stattdessen wird jetzt ein Bagger auf Pontons eingesetzt werden.

 

 

Etzel, 25.11.2013

Mit Schreiben vom 22.11.2013 hat sich die Liegenschaftsabteilung der IVG am Standort Etzel in der letzten Woche an die Anlieger und Eigentümer der Grundstücke an den Gewässern Schiffsbalje und Friedeburg Tief gewandt und über den aktuellen Stand informiert.

 

 

Friedeburger Tief, Sonntag, 24.11.2013 (Stand 15.00 Uhr) 

Informationen aus der 13:00 Uhr-Lagebesprechung am Einsatzabschnitt Friedeburger Tief

Nachfolgend in Abstimmung mit der Einsatzleitung vor Ort Informationen aus der gemeinsamen Lagebesprechung der Einsatzkräfte am Einsatzabschnitt Friedeburger Tief bestehend aus der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Friesland zusammen mit IVG um 13.00 Uhr zur Schadenssituation am Standort Etzel und der betroffenen Fließgewässer in Kürze:

  • Die Maßnahmen der Gewässerreinigung am Friedeburger Tief waren sehr erfolgreich
  • Frei fließende Ölreste wurden beseitigt. Ölverunreinigungen sind lediglich noch durch Anhaftungen an der Vegetation vorhanden
  • Diese Restverschmutzungen werden ab Montag (25.11.) durch Abmähen des Uferbewuchses und Sammeln des kontaminierten Schnittguts beseitigt

 

 

Friedeburger Tief, 23.11.2013 (Stand 15.00 Uhr) 

Informationen aus der 14:30 Uhr-Lagebesprechung am Einsatzabschnitt Friedeburger Tief

Nachfolgend in Abstimmung mit der Einsatzleitung vor Ort Informationen aus der gemeinsamen Lagebesprechung der Einsatzkräfte am Einsatzabschnitt Friedeburger Tief bestehend aus der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Friesland, THW und NWLKN zusammen mit IVG um 14.30 Uhr zur Schadenssituation am Standort Etzel und der betroffenen Fließgewässer in Kürze:

  • Lage weiterhin stabil, Uferreinigung macht Fortschritte
  • IVG überwacht weiter alle Einsatzabschnitte und Ölsperren rund um die Uhr
  • Uferböschungen werden weiter gesäubert
  • Anschließend erfolgt die Uferböschungssanierung ab Montag
  • Ausbringen von zusätzlichem Fließ zur Bindung vom dünnen Ölfilm am Friedeburger Tief
  • THW und Feuerwehr am betreffenden Einsatzabschnitt wird herausgelöst

 

 

Jever, 22.11.2013 (Stand 19.30 Uhr)

Informationen aus der 19:00 Uhr-Lagebesprechung in Jever

Nachfolgend in Abstimmung mit der Einsatzleitung vor Ort Informationen aus der gemeinsamen  Lagebesprechung der Einsatzkräfte bestehend aus den Unteren Wasserbehörden der Landkreise Wittmund und Friesland, THW und NWLKN zusammen mit IVG um 19.00 Uhr zur Schadenssituation am Standort Etzel und der betroffenen Fließgewässer in Kürze:

  • Verstärkung der Arbeiten am Friedeburger Tief konnte aufgrund einer neuen Öllage nur bedingt erfolgen 
  • Erste Ölbekämpfungsmaßnahmen auf dem Friedeburger Tief seitens der Fachfirma Bohlen und Doyen verliefen vielversprechend
  • Ölbekämpfungsmaßnahmen werden am Wochenende fortgesetzt
  • Die IVG liefert bis Samstag Nachmittag ein Sanierungskonzept für die Uferaufreinigung im Friedeburger Tief
  • Lagezentrum beim Landkreis Friesland in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Friesland (FTZ-FRI) 
  • Wittmunder Abschnitte weitgehend gesichert, Seitengewässer werden noch untersucht, Bereiche durch Ölsperren gesichert
  • Überwachung der fünf Einsatzbereiche durch die IVG
  • Die Reinigungs- und Sanierungsmaßnahmen am Verteilerplatz 10 laufen auf Hochtouren
  • Weiterhin volle Unterstützung der Einsatzkräfte durch IVG
  • Die Unteren Wasserbehörden der Landkreise Wittmund und Friesland weisen daraufhin, dass der Zutritt bei den Einsatzbereichen zum Schutz der eigenen Person, der Einsatzkräfte und der eingeleiteten Maßnahmen verboten ist. Zuwiderhandlungen können strafrechtsbehaftet sein
  • Ebenso ist die Verschleppung bzw. Entnahme des Rohöls aus den Fließgewässern gefährlich und verboten. Zuwiderhandlungen werden strafrechtlich verfolgt

 

 

Jever, 22.11.2013 (15.00 Uhr)

Die gemeinsame Pressemitteilung der Landkreise Friesland und Wittmund zum Thema "IVG-Ölunfall: Einsatz auf Ölabsaugen konzentriert" können Sie hier abrufen [Download Presseinformation Lkr. Friesland/Wittmund]

Kurzzusammenfassung:

Auf einen knapp zwei Kilometer langen Abschnitt am Friedeburger Tief konzentriert sich derzeit der Gefahrenabwehr-Einsatz nach dem IVG-Ölunfall.

 

 

Etzel, 22.11.2013 (Stand 11.00 Uhr)

Informationen aus der 10:00 Uhr-Lagebesprechung am Standort Etzel

Nachfolgend in Abstimmung mit der Einsatzleitung vor Ort Informationen aus der gemeinsamen  Lagebesprechung der Einsatzkräfte bestehend aus den Unteren Wasserbehörden der Landkreise Wittmund und Friesland, THW und NWLKN zusammen mit IVG um 10.00 Uhr zur Schadenssituation vor Ort in Kürze:

  • Wittmunder Abschnitte weitgehend gesichert, Seitengewässer werden noch untersucht, Bereiche durch Ölsperren gesichert
  • Verstärkung der Arbeiten im Friedeburger Tief um die Ölablagerungen in der Uferböschung möglichst schnell und gezielt entfernen zu können
  • Weitere Boote werden angefordert; Ziel ist es, das Ölmaterial möglichst schnell zu entfernen
  • Das Lagezentrum unter der Führung des LKs Friesland wurde in die Nähe des Friedeburger Tiefs verlegt
  • Der Einsatz des THWs war sehr effektiv. Weitere Pumpen sind angefordert
  • Überwachung der fünf Einsatzbereiche durch die IVG
  • Die Reinigungs- und Sanierungsmaßnahmen am Verteilerplatz 10 laufen auf Hochtouren
  • Weiterhin volle Unterstützung der Einsatzkräfte durch IVG  

 

 

Etzel, 21.11.2013 (Stand 19.30 Uhr)

Informationen aus der 18:00 Uhr-Lagebesprechung am Standort Etzel

Nachfolgend in Abstimmung mit der Einsatzleitung vor Ort Informationen aus der gemeinsamen  Lagebesprechung der Einsatzkräfte bestehend aus den Unteren Wasserbehörden der Landkreise Wittmund und Friesland, THW und NWLKN zusammen mit IVG um 18.00 Uhr zur Schadenssituation vor Ort in Kürze:

  • Abskimmen der Uferbereiche zwischen Einsatzbereichen 1 und 3 mit Spezialgerät durch THW war erfolgreich und wird morgen früh ab Dämmerung fortgesetzt
  • Nachts wird in der Ölsperre kontinuierlich das vorhandene Öl abgezogen, der Spezialskimmer des NWLKN wird durch THW und IVG gemeinsam überwacht
  • ab 22.11.2013, um 16.00 Uhr ist geplant, dass der Reinigungsvorgang der Uferböschung im Einsatzabschnitt von Fachfirmen der IVG übernommen und übers Wochenende fortgeführt wird
  • Erste Erkundungen durch Fachgutachter der IVG haben ergeben, dass im Bereich der Uferböschung der Schiffsbalje bis Einmündung bei Hohemey nur geringe Verunreinigungen vorliegen
  • Nächste Lagebesprechung erfolgt morgen früh; Arbeiten vor Ort gehen rund um die Uhr am Wochenende weiter 

 

Jever, 21.11.2013, (15.00 Uhr) 

Die gemeinsame Pressemitteilung der Landkreise Friesland und Wittmund zum Thema "IVG-Ölunfall: Lage stabil, Öl wird weiter abgesaugt" können ise hier abrufen [Download Presseinformation Lkr. Friesland/Wittmund]

Kurzzusammenfassung:

Nachdem die Ausbreitung des Öls nach dem Austritt von 40.000 Litern auf dem IVG-Gelände in Etzel gestoppt ist, arbeiten Einsatzkräfte weiter daran, das Öl von den betroffenen Gewässern zu entfernen.

 

  

Etzel, 21.11.2013 (Stand 15.00 Uhr)

Informationen aus der 12:30 Uhr-Lagebesprechung am Standort Etzel

Nachfolgend in Abstimmung mit der Technischen Einsatzleitung der Kreisfeuerwehr Wittmund Informationen aus der gemeinsamen großen Lagebesprechung der Einsatzkräfte zusammen mit IVG um 12.30 Uhr zur Schadenssituation vor Ort in Kürze:

  • Lage am Standort Etzel entspannt sich
  • Seit 12.00 Uhr werden die Feuerwehren aus den Landkreis Wittmund und Friesland herausgelöst
  • Die Technische Einsatzleitung verbleibt bis ca. 16.00 Uhr am Standort Etzel bis zur vollständigen und geordneten Übergabe
  • Einsatzabschnitte 4 und 5 sind bereits an IVG übergeben worden
  • Einsatzabschnitte zwischen 1 und 2 sind gestern an IVG übergeben worden
  • Der Einsatzbereich zwischen 1 und 3, die bislang unter der Einsatzleitung der Feuerwehr Wittmund stand, wird ab 15.00 Uhr vom THW übernommen
  • Feuerwehren aus den Landkreis Friesland sind bereits herausgelöst worden
  • Ölmengen im Abschnitt 4 (Bereich der L815) werden weniger, es werden eher Sedimente aufgenommen
  • Die Vollsperrung an der L815 wird bis 15.00 Uhr aufrechterhalten, danach erfolgt zur Eigensicherung der verbliebenen Einsatzkräfte bzw. IVG-Fachdienstleister eine halbseitige Sperre und eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h
  • Bei erneuten Kontrollen konnte auf Höhe Ellenser Dammersiel (Einsatzpunkt 5) kein Ölfilm festgestellt werden
  • Alle Einsatzbereiche bleiben bewacht, sie werden fließend an IVG übergeben
  • Verbliebene Gerätschaften der Einsatzkräfte werden Zug um Zug durch IVG- bzw. Fachdienstleistergerätschaften ausgetauscht
  • Die in die betroffenen Fließgewässer eingebrachten Ölsperren bis zur vollständigen Reinigung der Fließgewässer und solange es die Unteren Wasserbehörden der Landkreis Wittmund und Friesland es für notwendig erachten
  • THW-Spezialgerät (schwimmfähige Pontons mit Absaugeinrichtung und Tanks) sind im Einsatzabschnitt 3 ist zwischen Hohemey und Zeteler Marsch in das Friedeburger Tief eingebracht worden. Diese werden zu Ölbekämpfung der dortigen Ölplacken genutzt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich 2 Tage an, sie erfolgen bei Tageslicht
  • Die Unteren Wasserbehörden der Landkreise Wittmund und Friesland weisen daraufhin, dass der Zutritt bei den Einsatzbereichen zum Schutz der eigenen Person, der Einsatzkräfte und der eingeleiteten Maßnahmen verboten ist. Zuwiderhandlungen können strafrechtsbehaftet sein
  • Ebenso ist die Verschleppung bzw. Entnahme des Rohöls aus den Fließgewässern gefährlich und verboten. Zuwiderhandlungen werden strafrechtlich verfolgt

 

 

Etzel, 21.11.2013 (Stand 8.55 Uhr)

Informationen aus der 8:00 Uhr-Lagebesprechung am Standort Etzel

Nachfolgend in Abstimmung mit der Technischen Einsatzleitung der Kreisfeuerwehr Wittmund Informationen aus der gemeinsamen großen Lagebesprechung der Einsatzkräfte am 21.11.2013 ab 08.00 Uhr zusammen mit IVG zur Schadenssituation vor Ort in Kürze:

  • Lage in der Nacht auf 21.11.2013 bis 4.00 Uhr laut Technischer Einsatzleitung stabil.
  • Einsatzkräfte melden kurz darauf bei Einsatzabschnitt Ellens einen Ölfilm auf dem Fließgewässer. Einsatzkräfte reagieren schnell, Sielvorgang wird gestoppt, zusätzliche Tamponsperren werden am dortigen Abschnitt eingebracht. Bei Schöpfwerk Petershörn wird kein Ölfilm festgestellt, daher Sielvorgang um 7.25 Uhr wieder freigegeben. Abschnitt wird weiter rund um die Uhr überwacht. Straßensperrung L815 bleibt vorerst bestehen. Es erfolgen weitere genauere Kontrollen der betroffenen Fließgewässer. 
  • Hinweisen auf Gewässerverunreinigung entgegen der Fließrichtung wurde umgehend durch Sielacht nachgegangen. Erste Untersuchungen an der Bitze haben dort keine Verunreinigung ergeben.
  • Eine Untersuchung der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Friesland im Rahmen einer Befahrung per Boot ergab im Einsatzabschnitt Hohemey (Bundestraße) und Kontrollpunkt Zeteler Marsch eine nordseitige Ansammlung von Ölplacken. Einsatzleitung beschließt unverzügliche wasserseitige Bekämpfung der Ölplacken durch THW mit schwimmenden Pontons, die mit Absauggerät und Tanks ausgerüstet sind. THW fordert entsprechende THW-Kräfte umgehend an. Dieser betreffende Abschnitt kann erst an IVG übergeben werden, wenn THW-Einsatz zur Gefahrenabwehr abgeschlossen ist. 
  • Teilübergabe von einzelnen Abschnitten an IVG hat wie geplant stattgefunden. Einweisung von IVG-Mitarbeitern erfolgt, weitere Schritte erfolgen. 
  • Technische Einsatzleitung hält an Übergabetermin am heutigen 21.11.2013, 12.00 Uhr mit Stand 8.55 Uhr fest. Weitere große Lagebesprechung findet heute Mittag statt. 

  

 

Etzel, 20.11.2013 (Stand 20.00 Uhr)

Informationen aus der 18:00 Uhr-Lagebesprechung am Standort Etzel

Lage leicht entspannt / Übergabe der Einsatzleitung an IVG weiter für 21.11.2013 mittags geplant

Nachfolgend in Abstimmung mit der Technischen Einsatzleitung der Kreisfeuerwehr Wittmund Informationen aus der gemeinsamen großen Lagebesprechung der Einsatzkräfte zusammen mit IVG zur Schadenssituation vor Ort in Kürze:

  • Arbeiten gehen weiter voran; Ölsperren sind weiterhin bewacht, ggf. anfallendes Öl wird weiter abgepumpt
  • Hubschrauberkontrollflug mit dem Polizeihubschrauber "Phoenix" um 16.00 Uhr hat in allen Abschnitten keine Auffälligkeiten ergeben
  • Erster Einsatzabschnitt wurde an IVG übergeben, die IVG Mitarbeiter handeln in enger Abstimmung mit der Technischen Einsatzleitung (TEL)
  • Einsatzkräfte überwachen weiter die verschiedenen Einsatzabschnitte
  • Die Sielacht entwässert die Fließgewässer in enger Absprache mit der Technischen Einsatzleitung
  • Arbeiten gehen weiter rund um die Uhr
  • Lageeinschätzung: leichte Entspannung 
  • Personal der vorwiegend ehrenamtlich tätigen Einsatzkräfte wird - ohne Einschränkungen der Sicherheit - nachts reduziert
  • Für Hinweise der Bevölkerung hinsichtlich Verunreinigungen steht die Untere Wasserbehörde des Landkreises Wittmund unter 04462/86-1290 zur Verfügung
  • Etwaige verunreinigte Wildtiere sollen der Auffangstation in Rastede gemeldet werden (0171/3649091)
  • Übergabe der Einsatzleitung an IVG weiter für den 21.11.2013 mittags geplant, federführend bleiben weiter die Unteren Wasserbehörden der Landkreise Wittmund und Friesland
  • Weitere gemeinsame Lagebeurteilung und Einsatzbesprechung der beteiligten Behörden und IVG erfolgt am frühen Morgen des 21.11.2013

 

 

Zetel, 20.11.2013 

Pressekonferenz des Landkreises Friesland in der Gemeinde Zetel

Die Pressekonferenz zu einer Übersicht über die Lage in Friesland mit Bezug auf das Schadensereignis am Standort Etzel hat heute nachmittag im Ratssaal der Gemeinde Zetel unter Teilnahme der beteiligten Behörden, Institutionen und Einsatzkräfte sowie des Geschäftsführers der IVG Caverns GmbH Manfred Wohlers hat stattgefunden. Der Landrat des Landkreises Friesland Sven Ambrosy hat die Pressekonferenz geleitet. Anwesend waren zahlreiche regionale Medienvertreter aus Presse, Funk und Fernsehen, deren Fragen beantwortet wurden. Im Anschluß bestand die Gelegenheit für einen gemeinsamen Besuch eines Einsatzortes im Gebiet des Landkreis Friesland.

 

 

Etzel, 20.11.2013, 14.00 Uhr

Informationen aus der 12:30 Uhr-Lagebesprechung am Standort Etzel

Nachfolgend in Abstimmung mit der Einsatzleitung Informationen aus der gemeinsamen großen Lagebesprechung der Einsatzkräfte zusammen mit IVG zur Schadenssituation vor Ort in Kürze:

  • Einsatzkräfte (u.a. Feuerwehr, THW) sichern weiter Fließgewässer   
  • Sicherung der Fließgewässer und Abpumpen des Öls hat weiter oberste Priorität
  • Heute um 11.00 Uhr ist ein Hubschrauberüberflug der Fließgewässer durch die Einsatzleitung erfolgt, dadurch bedeutend entschärfte Lagebeurteilung gegenüber gestern spät abends
  • Polizeihubschrauber "Phoenix" kam heute zum Einsatz, dieser ist mit einer fest installierten Kamera ausgerüstet
  • Schlierenfilm hat sich auf den betroffenen Fließgewässern (Schiffsbalje, Friedeburger Tief) auf bis zu ca. 10 km Länge verteilt
  • Teil- und Vollsperrung von Bundes- und Landstraßen nahe der betroffenen Fließgewässer zur Eigensicherung der Einsatzkräfte waren heute notwendig; Sperrungen können noch über Tage bestehen; bislang keine Staus auf den betroffenen Strecken
  • Erneute Bitte, die Arbeit der Einsatzkräfte an den Einsatzorten nicht zu behindern
  • Ziel ist es, zeitnah einzelne Einsatzabschnitte an IVG zu übergeben um die vorwiegend ehrenamtlich tätigen Einsatzkräfte zu entlasten und aus dem Einsatz herauszuziehen; dabei wird eine geordnete Übergabe aller Arbeiten sichergestellt
  • Als neuer Termin für die komplette Übernahme der Einsatzleitung und aller Arbeiten vor Ort durch IVG ist für morgen, den 21.11.2013 mittags geplant. Dabei bleiben die Unteren Wasserbehörden der Landkreis Wittmund und Friesland in federführend 
  • Vor der komplette Übernahme der Einsatzleitung werden bereits vorher einzelne Einsatzabschnitte komplett an IVG übergeben. Ebenso erfolgt bereits vorher die Einweisung in die Spezialgerätschaften der Einsatzkräfte.
  • Folgearbeiten nach der Sicherung der Gewässer und Abpumpen der Ölmengen ist z.B. die Reinigung der Uferböschungen durch IVG; Konzept dazu wird entwickelt
  • Fragen zu Betroffenheit des Grundwassers laufen bei Gemeinden auf; hierzu wird auf die Pressemitteilung des Landkreis Wittmund vom 19.11.2013 verwiesen [hier abrufbar]
  • Nächste große Lagebesprechung findet heute spätnachmittags am Standort Etzel statt
  • Weiterer Hubschrauberüberflug der betroffenen Fließgewässer ist geplant

 

 

Etzel, 20.11.2013

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Karin Evers-Meyer informierte sich heute vormittag im Rahmen eines Besuchs an der Unglücksstelle bei der IVG über den Einsatz der Rettungskräfte von THW und Feuerwehr. "Die Einsatzkräfte leisten großartige Arbeit. Ich danke vor allem den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die hier unermüdlich ihren Dienst tun", so Evers-Meyer. 

 

 

Jever, 20.11.2013

Der Landkreis Friesland hat für sein Gebiet die Koordinierung des Einsatzes nach dem Ölunfall auf dem IVG-Gelände in Etzel übernommen und lädt zu einer Übersicht über die Lage in Friesland heute um 15.00 Uhr in den Ratssaal der Gemeinde Zetel ein. 

Vonseiten der IVG Caverns GmbH werden Herr Manfred Wohlers (Geschäftsführer) und Hans-Joachim Schweinsberg (Öffentlichkeitsarbeit, Gewässerschutzbeauftragter) an der Pressekonferenz teilnehmen.  

 

 

Etzel, 20.11.2013

Aufgrund der geänderten Lage wird IVG heute nicht wie vorgesehen die Einsatzleitung vor Ort übernehmen. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.  

 

 

Etzel, 20.11.2013

Am späten Nachmittag des 19.11. hat sich gezeigt, dass Öl auch bei einer vorsorglich eingerichteten Sperre im weiteren Verlauf des Friedeburger Tiefs angekommen ist (Brücke L815 über das Ellenserdammertief). Die Feuerwehr hat in der Nacht diese Sperre noch verstärkt und auch im weiteren Verlauf des Tiefs vorsorglich Sperren gelegt. 

 

 

Etzel, 19.11.2013, 19.00 Uhr

Schadensbekämpfung am Standort Etzel macht Fortschritte

75 Prozent des ausgelaufenen Öls aufgefangen  /

Übergabe der Einsatzleitung an IVG Caverns für morgen Vormittag geplant /

Enge Zusammenarbeit mit Behörden bei Aufklärung und Sanierung /

Neutrale Untersuchung der Ursachen durch TÜV 

 

Die Bekämpfung des Umweltschadens, der durch den Austritt von Öl aus einem undichten oberirdischen Ventil der Kavernenanlage in Etzel verursacht wurde, kommt dank der engen Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Behörden und dem engagierten Einsatz der Hilfskräfte voran. 

Oberste Priorität hat nach wie vor das Absaugen des ausgetretenen Rohöls. Dazu wurde weiteres technisches Gerät herangefahren. Zugute kam den Helfern, dass ein Großteil der ausgetretenen Ölmenge auf einem sogenannten Sammelverteilplatz liegen geblieben war, der mit einer undurchlässigen Asphaltfläche und einem Oberflächenentwässerungssystem mit Abscheidekammern ausgerüstet ist. Erst als diese gefüllt waren, gelangte das Rohöl über das Entwässerungssystem in die benachbarte Vorflut und von dort über die Schiffsbalje in das Friedeburger Tief.

Die Einsatzkräfte schätzen, dass mittelweile rund 75 Prozent des Rohöls aufgefangen und durch in der Region ansässige Fachfirmen entsorgt worden sind. Danach befinden sich die  verbleibenden 25 Prozent noch auf den betroffenen Fließgewässern und deren Böschungen. Mehrere teils rund um die Uhr beaufsichtigte Ölsperren sollen eine weitere Ausbreitung des Öls verhindern. So ist in der vergangenen Nacht die Ölsperre an der Brücke "Zetelermarsch" noch durch eine weitere Sperre verstärkt worden. 

Am späten Nachmittag des heutigen Tages hat sich gezeigt, dass Öl auch bei einer vorsorglich eingerichteten Sperre im weiteren Verlauf des Friedeburger Tiefs angekommen ist (Brücke L815 über das Ellenserdammertief). Die Sperre hat den Ölfilm wie geplant aufgehalten. Die Feuerwehr ist derzeit dabei, diese Sperre noch zu verstärken und auch im weiteren Verlauf des Tiefs weitere vorsorgliche Sperren zu legen. 

Aufgrund der zügig fortschreitenden Arbeiten haben die beteiligten Behörden und Institutionen beschlossen, die Einsatzleitung im Laufe des morgigen Mittwochvormittags von der Kreisfeuerwehr Wittmund auf IVG zu übertragen, sofern sich die aktuelle Beurteilung bestätigt. "Alle beteiligten Stellen konzentrieren sich darauf, den Schaden umfassend zu bekämpfen und so schnell wie möglich das ausgelaufene Öl vollständig aufzunehmen", so Manfred Wohlers, Geschäftsführer der IVG Caverns GmbH, der den vielen Helfern für ihre geleistete Arbeit und die enge und intensive Zusammenarbeit mit Behörden und Einsatzkräften hervorhob. 

IVG wird zusammen mit spezialisierten Dienstleistern die weiteren Sanierungsarbeiten durchführen und die Verantwortung für den Personaleinsatz und den Maschinenpark tragen. Die Sanierung des Umweltschadens sowie das nachfolgende Umweltmonitoring erfolgen in Abstimmung mit und unter Aufsicht der Unteren Wasserbehörden der Landkreise Wittmund und Friesland. Über die weitere Dauer der Sanierung des Umweltschadens kann derzeit noch keine Aussage getroffen werden.

Nach wie vor ungeklärt ist die genaue Ursache des Schadensereignisses. Diese Frage soll ein unabhängiges Gutachten klären, das auf Vorschlag des LBEG vom TÜV erstellt werden soll. Zum jetzigen Zeitpunkt ist weder technisches oder menschliches Versagen noch ein Fremdverschulden auszuschließen.

IVG wird die Öffentlichkeit weiter über den Sachstand der Arbeiten und Untersuchungen informieren. 

Weitere Informationen zum Unfallhergang sowie zur gestrigen Pressekonferenz am Standort Etzel erhalten Interessierte unter www.kavernen-informationszentrum-etzel.de.

Darüber hinaus halten die Landkreise Wittmund und Friesland über ihre Internetseiten (http://www.landkreis.wittmund.de bzw. http://www.friesland.de) aktuelle Informationen zum Thema bereit.

 

 

Etzel, 19.11.2013

IVG Caverns informiert über den aktuellen Sachstand zum Schadensereignis am 17.11.2013 in Etzel

Schaden an obertägigen Entleerungsleitung / 

Speicherkavernen nicht betroffen

 

Im IVG Verwaltungsgebäude in Etzel wurde gestern Nachmittag im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz der IVG Caverns GmbH und der beteiligten Behörden und Institutionen über den aktuellen Stand der Erkenntnisse und die bereits erfolgten und bevorstehenden Maßnahmen zur Sanierung des Schadensereignisses am Standort Etzel vom 17.11.2013 informiert. 

Teilnehmer der Pressekonferenz waren unter anderem Herr Manfred Wohlers (Geschäftsführer IVG Caverns GmbH), Herr Klaus Söntgerath (Vertreter der Aufsichtsbehörde des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie / LBEG), Herr Hans Hinrichs (Erster Kreisrat, Landkreis Wittmund), Frau Bürgermeisterin Karin Emmelmann (Gemeinde Friedeburg) und die Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks. Bereits am Nachmittag des 17.11.2013 wurde in einer ersten Pressemitteilung von IVG zusammen mit dem Landkreis Wittmund über das Schadensereignis informiert. 

In der Pressekonferenz wurde der Ablauf am Vortag konkretisiert: Am Sonntagmittag (17.11.2013) wurde die Leitwarte der IVG von einem Anwohner über Öl in dem Vorfluter Schiffsbalje im Bereich des Kavernensammelplatzes 10 informiert. 2 IVG Mitarbeiter suchten den Bereich sofort auf und bestätigten die Situation. Die IVG-Leitwarte hat daraufhin sofort das Verpumpen von Rohöl in diesem Bereich  gestoppt und den Bereich abgesperrt. Das Rohöl kam hier als Schutzflüssigkeit in einem geschlossenen System zum Einsatz, um eine kontrollierte Hohlraumentwicklung beim Solprozess sicherzustellen.

Entgegen anderes lautenden Medienberichten ist keine Ölkaverne vom dem Vorfall betroffen. Die Einsatzleitstelle des Landkreises Wittmund und das LBEG wurden unmittelbar vom Schadensereignis informiert. Seitens der Einsatzleitstelle wurden zunächst die Feuerwehren der Gemeinde Friedeburg und der Gefahrgutzug des Landkreises Wittmund alarmiert. Später wurden weitere Einsatzkräfte aus den Landkreisen Wittmund und Friesland hinzugezogen. 

IVG hatte am Sonntagmittag  umgehend mit ersten Maßnahmen zur Schadensminimierung begonnen und dazu als Erstmaßnahme im Nahbereich des Sammelplatzes eine Ölsperre aufgebaut, um weitere Schadensausbreitung zu vermeiden. Die weiteren Maßnahmen wurden dann gemeinsam mit den ersten eintreffenden Feuerwehren durchgeführt. Weiterhin wurde eine Dienstleistungsfirma beauftragt, unmittelbar mit ersten Maßnahmen zum Absaugen von Öl aus den betroffenen Gewässern zu beginnen.

Aktuell sind mehrere Ölsperren in den Fließgewässern aufgebaut, die von den Einsatzkräften weiter überwacht werden. Anfallendes Öl wird von einer regionalen Fachfirma abgesaugt und fachgerecht entsorgt. Weiterhin hat IVG Kontakt zu einem Bodengutachter und einem Gewässerschutzgutachter aufgenommen. Der Gewässerschutzgutachter war noch am Abend des 17.11.2013 vor Ort und hat seine Arbeit aufgenommen.

Der Geschäftsführer der IVG Caverns GmbH teilte mit, dass das Schadensereignis von einer mit Druck beaufschlagten obertägigen Entleerungsleitung mit einem Durchmesser von 10 mm ausging. Anhand eines baugleichen Musters erklärte Herr Wohlers die Schadensursache und relativierte somit die von verschiedenen Seiten berichteten übertrieben hohen Ölmengen. Die Ölfeldleitung der Kaverne K 316, deren Solbetrieb in 2011 planmäßig abgeschlossen wurde, ist zurückgebaut und endet obertägig am Rand der asphaltierten Fläche des Sammelverteilerplatzes 10. 

Als Schadensursache wurde ein geringfügig (ca. 10%) geöffneter Absperrhahn in einer Entleerungsleitung festgestellt, an der ein Manometer befestigt ist. Das unter Druck stehende Öl wurde in geringem Umfang auf die benachbarte Schotterfläche ausgetragen. Ersten Berechnungen seitens IVG zufolge können aus der Leitung maximal 40 Kubikmeter ÖL aus dem System ausgetreten sein. Das entspricht einem Austritt von rechnerisch 2 Kubikmetern pro Stunde über 20 Stunden. Die letzte Kontrolle des betroffenen Platzbereiches hatte am Samstagnachmittag stattgefunden. 

Ein Großteil der begrenzt ausgetretenen Ölmenge verblieb auf dem Sammelverteilerplatz 10, der mit einer Asphaltfläche und einem Oberflächenentwässerungssystem mit Abscheidekammern ausgerüstet ist.  Erst als diese gefüllt waren, gelangte das Rohöl über das Entwässerungssystem in die benachbarte Vorflut und von dort über die Schiffsbalje in das Friedeburger Tief. 

Durch die hohe Fließgeschwindigkeit der Gewässer hat sich die, über den Vorfluter ausgetretene Ölmenge schnell über eine Länge von ca. 6,2 Kilometern verteilt. Diese Menge, die sich überwiegend als dünner Ölfilm auf dem Wasseroberflächen abzeichnet, gilt es nun schnellstmöglich aufzusaugen und zu entsorgen.

Die Untersuchungen, weshalb der Absperrhahn teilweise geöffnet war, wurden aufgenommen. Zur Unterstützung der Einsatzkräfte und Dienstleister führt IVG begleitende Messungen durch. Erhöhte Werte wurden hierbei bisher nicht festgestellt. Ebenso ist die Trinkwassergewinnung in der Umgebung durch den Vorfall nicht beeinträchtigt. Der IVG Geschäftsführer Manfred Wohlers sprach hinsichtlich des Schadensereignisses von einem sehr bedauerlichen Vorfall. 

Zur Minimierung weiterer Verunreinigungen hat IVG umgehend mit der Reinigung des Platzbereiches begonnen. Am Morgen des 18.11.2013 hatte bei IVG eine Lagebesprechung mit den beteiligten Einsatzkräften und regionalen Institutionen stattgefunden, dabei wurden die weiteren Sanierungsmaßnahmen abgestimmt. 

Das Absaugen des ausgetretenen Rohöls hat derzeit oberste Priorität. Zum Absaugen des Öls von den betroffenen Wasserflächen wurde inzwischen weiteres technisches Gerät herangefahren. Dazu gehören aufgrund des teils unwegsamen Geländes rund um die Vorfluter spezielle Raupenfahrzeuge.  Von den Einsatzkräften und beteiligten Verwaltungen wurde die ausgesprochen gute und professionelle Zusammenarbeit aller Beteiligten hervorgehoben. Aufgrund des hohen Medieninteresses vor Ort wurde an die Medienvertreter appelliert, die Arbeit der Einsatzkräfte nicht zu beeinträchtigen. 

IVG wird die Öffentlichkeit weiter über den Sachstand der Arbeiten und Untersuchungen informieren. Weitere Informationen zum Thema Kavernenbau und -betrieb erhalten Interessierte unter www.kavernen-informationszentrum-etzel.de.

 

 

Hannover, 18.11.2013

Die Presseinformation der Aufsichtsbehörde des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) ist auf www.lbeg.niedersachsen.de abrufbar. 

 

 

Etzel, 18.11.2013

Am Sonntag, den 17.11.2013 wurde um 12:36 von der Leitwarte der IVG eine Ölleckage an der Sammelstelle 10 der IVG in Friedeburg-Horsten gemeldet. Seitens der Einsatzleitstelle Wittmund wurden die gemäß Alarmplan vorgegebenen Maßnahmen eingeleitet. Aus diesem Grund wurden die umliegenden Feuerwehren der Gemeinde Friedeburg sowie der Gefahrgutzug des Landkreises Wittmund alarmiert um gemeinsam mit Mitarbeitern der IVG, die Schadstelle zu erkunden. Dabei wurde festgestellt, dass auf einer Strecke von 6,2 Kilometern Öl in die umliegenden Fließgewässer ausgetreten ist.

Aus diesem Grunde wurden weitere Feuerwehrkräfte aus den Landkreisen Wittmund und Friesland nachalarmiert, um entsprechende Ölsperren auszubringen. Insgesamt waren bis zu 280 Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW unter Leitung des Kreisbrandmeisters im Einsatz. 

Seitens der IVG wurden umgehend die betroffenen technischen Systeme abgeschaltet und gesichert. Noch am Nachmittag begannen Absaugmaßnahmen in den betroffenen Bereichen durch ein entsprechendes Fachunternehmen. Zeitnah wird ein unabhängiger Gutachter die nötigen Umwelt - Sanierungsmaßnahmen vorschlagen und mit den entsprechenden örtlichen Fachbehörden abstimmen. Vertreter der betroffenen Landkreise, sowie die Sielacht Bockhorn-Friedeburg waren vor Ort.

Das von der IVG planmäßig informierte Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie erschien vor Ort und übernahm die notwendigen Ermittlungen zur Schadensursache. 

Die Sanierungsmaßnahmen dauern noch an. Zum Schadensumfang können noch keine Angaben gemacht werden. Die IVG Caverns Gmbh wird die Öffentlichkeit weiter über den Sachstand der Arbeiten informieren.  

Für Fragen der Anwohner steht das IVG Bürgertelefon unter 04465 / 977 93 39 zur Verfügung. Bürgeranfragen können auch per Email an infozentrum-etzel@ivg.de gerichtet werden.

 

 

 

 

 

 

  • Infobox in Etzel

    Kavernen-Informationszentrum 
    Etzel

    Beim Postweg 2
    26446 Friedeburg
    IVG Bürgertelefon 04465 / 977 93 39
    infozentrum-etzel@ivg.de